Die Deutschen schlittern in die Altersarmut. Jedem dritten Arbeitnehmer droht eine Rente unterhalb des Grundsicherungsbedarfs von derzeit 688 Euro im Monat, besagen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Schuld daran sind in erster Linie die Rentenreformen der vergangenen zwei Jahrzehnte: Und bis 2030 wird das Rentenniveau weiter sinken: von derzeit 49,6 Prozent auf 43 Prozent des Nettolohns.

Ohne private Altersvorsorge müssen Normalverdiener damit fürchten, im Alter zum Sozialfall zu werden. Dabei lässt sich schon mit kleinen Beiträgen eine große Wirkung erzielen. Die Verbraucherzentralen Nordrhein-Westfalen und Hamburg haben einen Ratgeber für die Altersvorsorge mit wenig Geld herausgegeben. So holen Sie das Beste für sich raus.

Checkliste für die Altersvorsorge

1. Welche Geldquellen stehen Ihnen grundsätzlich zur Verfügung?

- Bezüge aus der gesetzlichen Rente

- Rente mit 67

- Betriebsrente

2. Wie hoch ist Ihr Vorsorgebedarf?

Stellen Sie gegenüber, welche voraussichtlichen Ausgaben und Einnahmen Sie im Alter haben werden – und Sie kennen Ihre Rentenlücke.

Rentenformel einfach erklärt: So rechnen Sie aus, wie viel Geld Sie im Alter haben ...

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3. Beim Versicherungscheck einfach sparen

Bringen Sie Ordnung in Ihre Finanzen – so verschwindet das Geld nicht länger in „Löchern“. Prüfen Sie die Versicherungsverträge. Policen wie Sterbegeld, Glasbruch-, Brillen- oder Reisegepäckversicherungen sind teuer und überflüssig. Die Verbraucherzentralen empfehlen, Versicherungen nach dem „GAU-System“ (größter anzunehmender Unfall) aufzubauen.

Zunächst sollten Sie jene Gefahren absichern, die Ihre Existenz finanziell bedrohen: private Haftpflicht, Invalidität, Todesfall. Ist dann noch Geld über, können weitere nicht existenzbedrohende Risiken abgesichert werden, die jedoch ebenfalls tiefe Löcher ins Portemonnaie reißen könnten. Dazu gehört etwa die Hausratversicherung, die zum Beispiel bei Einbruch zahlt.

4. Fördermöglichkeiten für Familien clever nutzen

- Kindergeld (teilweise) für die Ausbildung des Nachwuchses ansparen und in kostengünstige Fonds-Sparpläne mit Indexfonds (ETFs) stecken.

- Kinderfreibeträge und Zulagen bei Wohnungsbauförderung oder Riester-Rente kassieren.

- Tagesmutter, Babysitter oder Kinderkrippe von der Steuer absetzen.

- Betreuungsgeld für alle ab August 2012 geborenen Kinder beantragen.

- Eltern- und Erziehungsgeld beanspruchen.

5. Vorsorge (fast) zum Nulltarif sichern…

… mit vermögenswirksamen Leistungen: Rund 14 Millionen Arbeitnehmer bekommen die freiwillige Leistung vom Chef und können so bis zu 480 Euro im Jahr extra einstreichen. Das Geld kann

in einen Bank- oder Bausparplan,

eine Kapitallebensversicherung,

Mitarbeiterbeteiligung wie Belegschaftsaktien, Genussrechte oder Mitarbeiterdarlehen,

Tilgung eines Immobiliendarlehens investiert werden.

6. Staatliche Vorsorge-Förderung einstreichen…

… mit Riester: Vor allem Geringverdiener mit mehreren Kindern profitieren von diesem Fördermodell. Sie kassieren

eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr

eine Kinderzulage von 185 Euro pro Jahr für jedes vor 2008 geborene Kind

eine Kindergeldzulage von 300 pro Jahr für jedes nach 2008 geborene Kind

Um die volle Förderung zu erhalten, muss der Sparer vier Prozent seines Vorjahres-Bruttoeinkommens einzahlen, maximal dürfen es 2100 Euro sein.

Quelle: Focus Money online


Bevor sie sich selbst die Arbeit machen, die hier beschrieben steht, nehmen sie mit uns Kontakt auf, denn das ist genau beschrieben unser Weg zu zufriedenen Kunden!


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